Bunte Sprechblasen mit Fragen Why, Where, What, When, How, Who

Unterbrechungen am Arbeitsplatz: So gehst du souverän mit überfallartigen Fragen um

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Kategorie: Du als Chef, Mitarbeiter

Kennst du das auch?

Du sitzt am Schreibtisch. Du bist richtig drin im Angebot. Voll konzentriert.
Und dann geht die Tür auf.

Ein Mitarbeiter steht plötzlich da. Natürlich. Du hast ja „immer eine offene Tür“.
Und zack: eine von vielen Unterbrechungen am Arbeitsplatz.

„Chef, hast du mal eine Minute?“ und du sagst automatisch „ja“

Der Klassiker:

„Chef, hast du mal eine Minute?“

Die meisten Chefs antworten sofort: „Ja.“

Aber ehrlich?
Gedanklich hängst du noch komplett im Angebot.

Und innerlich fühlen sich viele dabei ungewollt ein bisschen überrumpelt.

Und dann kommt die echte Bombe

Kaum hast du „Ja“ gesagt, kommt direkt die nächste Aussage. Zum Beispiel:

„Meine letzte Gehaltserhöhung ist schon 3 Jahre her…“

Und wenn du jetzt nicht aufpasst, passiert Folgendes:

Du nimmst diese Aussage ungeprüft an.
Du reagierst spontan.
Und du sagst vielleicht unverblümt:

„Na, da müssen wir wohl was machen…“

Achtung: So reagierst du professionell bei persönlichen Anliegen

Immer dann, wenn ein Mitarbeiter Fragen stellt, die seine Person betreffen, gilt grundsätzlich:

„Danke für deine Frage bzw. dein Anliegen. Ich schau, wann wir das in Ruhe besprechen.“

Das ist freundlich. Das ist souverän.
Und es schützt dich davor, aus dem Bauch heraus irgendwas zuzusagen.

Mach einen Termin statt eine Schnellzusage

Wichtig ist: Mach einen Termin.

Nicht zwischen Tür und Angel.
Nicht mitten im Angebot.
Nicht im Stress.

So bleibst du in der Verantwortung und führst das Gespräch professionell.

Vorbereitung ist Pflicht (sonst wird’s teuer)

Natürlich bereitest du dich auf den Termin vor.

Du prüfst in Ruhe:

  • Ist eine Gehaltserhöhung wirklich gerechtfertigt?
  • Was ist in den letzten Jahren passiert?
  • Welche Entwicklung gab es wirklich?

Stell offene Fragen: Welche Mehrleistung bekomme ich?

Im Gespräch solltest du offene Fragen stellen. Zum Beispiel:

  • „Welche Mehrleistung bekomme ich von dir?“
  • „Was hat sich in deiner Verantwortung verändert?“
  • „Welche Ergebnisse lieferst du zusätzlich?“

So wird aus einem emotionalen Wunsch ein sachliches Gespräch.

Zweiter Termin: Erst Leistung, dann Entscheidung

Vereinbare einen zweiten Termin.

Dann prüfst du:

  • Wurde die Mehrleistung bis dahin wirklich erbracht?
  • Passt das Ergebnis?
  • Ist die Entwicklung stabil?

Damit verbindest du das Thema direkt mit einem professionellen Mitarbeitergespräch.

Und genau so wird es fair. Für beide Seiten.

Wenn du willst, helfen wir dir dabei

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Wir geben dir gerne Tipps, wie’s geht!

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Quelle Foto: ©[geralt] via pixabay.com

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