Mitarbeiter_kündigen_Arbeitgeber_Unternehmer_Litano_Coaching

Mitarbeiter kündigen – so geht´s am besten

Möglicherweise haben Sie sich schon lange entschieden einen bestimmten Mitarbeiter zu kündigen?

Oft warten wir viel zu lange! Im Prinzip ergeht es Chef´s nicht anders als Mitarbeitern, die ihrerseits oft schon lange innerlich gekündigt haben und ebenso lange warten, bis es nicht mehr geht.

Eine Kündigung hat natürlich Folgen. Es hat aber auch Folgen, wenn Sie zu lange zögern die Kündigung auszusprechen. Kollegen spüren natürlich, wenn was „in der Luft“ liegt.

Häufig hören wir von unseren Unternehmern: „…das hätte ich schon viel früher tun sollen, seitdem ist das gesamte Team einfach besser drauf und leistet mehr.“ Aha! Ganz ehrlich, als wüssten Sie das nicht – ja genau Sie! Sie, die diesen Blog jetzt gerade lesen.

Bitte bedenken Sie auch, dass Ihr Mitarbeiter am Arbeitsmarkt bessere Chancen hat, je eher Sie ihn gehen lassen.

Sprechen wir kurz über das Zögern: Klar, einen neuen Mitarbeiter einarbeiten kostet Zeit. Vielleicht ist er oder sie fachlich so top und kommt bei den Kunden gut an? Nur… ins Team passt diese Person einfach nicht. Oder Sie zahlen eventuell eine hohe Abfindung, weil Ihr Mitarbeiter schon lange im Betrieb tätig ist? Gründe gibt es sicher viele. Es kommt nicht darauf an, was Sie verlieren, wenn Sie einem Mitarbeiter kündigen, sondern was Sie gewinnen. Dieser Blog soll Sie ermutigen, eine Entscheidung, die sie längst getroffen haben, umzusetzen.

Dabei gibt es einiges zu beachten:

  1. Kündigen Sie NICHT aus einer emotionalen Situation heraus.
  2. Vor der Kündigung sollte Ihr Mitarbeiter die Gelegenheit bekommen, sein Verhalten oder fachliche Inkompetenz, welches zu einer Kündigung führt, abzustellen oder auszugleichen. Legen Sie hierzu ein bestimmtes Zeitfenster fest und suchen dann erneut das Gespräch.
  3. Erkundigen Sie sich in jedem Fall bei einem Rechtsanwalt über rechtliche Konsequenzen.
  4. Gehen Sie mit Ihrem Mitarbeiter die gesamte Zeit über wertschätzend um und klären Sie, ob ihr Mitarbeiter die Kollegen informieren möchte, oder ob Sie es tun.
  5. Bereiten Sie sich auf die Kündigung vor und stellen Sie ihm ein angemessenes Zeugnis aus.
  6. Unterlassen Sie es, Ihrem Mitarbeiter Vorwürfe zu machen und nennen Sie keine alten Beispiele.
  7. „Wie wir beide festgestellt haben, passen wir nicht mehr so ganz zusammen. Manchmal ist es einfach besser, sich zu trennen. Ich möchte Ihnen den Ausstieg bei uns so angenehm wie möglich machen.“ Gehen Sie auf besondere Wünsche ein und fragen danach. Es ist nun nicht mehr wichtig, wie sauer SIE sind. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Mitarbeiter keinen Anlass hat, schlecht über Sie zu reden oder im Internet schlecht über Sie und Ihre Firma zu schreiben.
  8. Fragen Sie Ihren Mitarbeiter dennoch, was er sich von Ihnen gewünscht hätte. Dieses Feedback ist für Sie eine kostenfreie Beratung und kann helfen den richtigen Mitarbeiter zu finden. Nehmen Sie die Wünsche daher ernst.
  9. Lassen Sie jegliche Emotionen aus dem Spiel!

Nach der Kündigung passiert es oft, dass sich Mitarbeiter krankschreiben lassen. Ist dies der Fall, liegt meist ein vorheriges Hinauszögern der Kündigung seitens des Unternehmers vor oder wichtige und richtige Gespräche wurden nicht geführt, die eine Kündigung hätten möglicherweise verhindern können.

Lesen Sie im nächsten Blog: Kündigung vermeiden und zwar von beiden Seiten!

Wenn Sie aktuell eine Kündigung vorbereiten müssen, unterstützen wir Sie gern!

Bis zum nächsten Blog

Ihre Susanne Hasemann

 

Quelle Foto:

0 Kommentare

Ihr Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.