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Gewinnmaximierung

Die Gewinnmaximierung und ihr verstecktes Geheimnis

Den Gewinn zu maximieren ist zunächst ein betriebswirtschaftliches Ziel und lässt sich mit Hilfe der Produktionsfunktion und der optimalen Output-Menge berechnen. Ganz einfach die Formeln noch einfügen… Alles klar…:-)? – NEIN!

Dann geht es Ihnen so wie mir: Ich bin alles andere als ein Mathematiker und trotzdem können Sie mit mir rechnen. Das bedeutet nicht, dass ich nicht mit Geld umgehen kann und es mehrend zu händeln weiß. Wenn sich jemand gut in der Betriebswirtschaft auskennt und tatsächlich die Formeln beherrscht, um die betriebsrelevante Gewinnmaximierung zu berechnen, bedeutet es noch lange nicht, dass eine Gewinnmaximierung tatsächlich erzeugt wirkt. Das ist die berühmte Theorie und Praxis, die wir alle schon kennen.

Was ist das Geheimnis, das der Gewinnmaximierung zu Grunde liegt?

Sie kennen es bereits, das Geheimnis, das der Gewinnmaximierung zu Grunde liegt. Das Prinzip ist so einfach, dass man es vielleicht anzweifeln könnte.

Nun mal angenommen, Sie würden den gewohnten Service Ihren Kunden nicht mehr anbieten, Ihre Mitarbeiter täglich rund machen (auch weil Sie selbst schlecht gelaunt sind), sich dauernd bei Ihrem Lieferanten beschweren, sich keine Ziele setzen, den Finanzüberblick verlieren und so weiter. Die Liste könnten wir endlos fortführen: Was glauben Sie, würde geschehen? Die Antwort mag man gar nicht aussprechen.

Wann immer es in irgendeinem Bereich nicht so gut läuft, verlieren Sie zwangsläufig Geld, früher oder eben später.

UND genau darum geht es! Betriebswirtschaftlicher Gewinn ist materiell und Materielles ist immer von immateriellen Werten abhängig!!!

Können Sie sich wirklich vorstellen, was das für Sie bedeutet? Immaterielle Werte sind vordergründig, jegliche Art von Nutzen für den Kunden, Mitarbeiter und andere/s! Überall dort, wo SIE Nutzen erzeugen, ist die Auswirkung finanzieller Erfolg. Interessanterweise kann ich dies tatsächlich bei nahezu allen Unternehmern, die wir im Coaching hatten, bestätigen. Dies fällt besonders bei denen auf, die dieses Prinzip der immateriellen Werte verstanden UND umgesetzt haben.

Einige Beispiele:

Ein Einzelhändler fährt nach vielen immateriellen Veränderungen erst nach gut 3 Jahren endlich die gewünschten Gewinne ein. Ein Malermeister mit 15 Gesellen erzielt nach einem Jahr das 3 fache an Gewinn mit derselben Mannschaft (…zugegeben er hat zwar echt geschuftet, aber trotzdem schon öfter Samstags freimachen können). Zahlreiche Beispiele aus unserer täglichen Praxis zeigen, dass ein Grundwissen sicherlich hilfreich ist, aber keine Garantie, um die Gewinnmaximierung zu steigern.

Es geht darum herauszufinden, welche immateriellen Werte in jedem der Betriebsbereiche fehlen, wie beispielsweise Wissen, Motivation, Konsequenz, Führung, Abgrenzung, Zielsetzung, Entscheidung, und so weiter. Diese Liste lässt sich endlos fortführen.

Wenn Sie überlegen, welche immateriellen Werte gerade Ihren Betrieb erfolgreich machen, erhalten Sie möglicherweise ein höheres Verständnis dafür, welche fehlen könnten.

Und das hat wieder etwas mit Selbstreflexion zu tun (…die ja auch immateriell ist!)

Es kommt darauf an, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen:

  1. In welchen Bereichen fehlen uns welche immateriellen Werte?
  2. Welchen Nutzen können wir außerdem noch liefern?
  3. Wo können wir Nutzen steigern?
  4. Wie gut sind wir in der Umsetzung?

Gerade in Bezug auf Punkt 4 hapert es ganz gewaltig. Es gibt viele Gründe irgendetwas nicht zu tun. Meistens ist es die Zeit, die fehlt, stimmt’s?

Zeit und Geld sind NIEMALS verursachend, sondern lediglich Auswirkungen unseres Denkens und Handelns!

Ein Beispiel: Sie wollen endlich das Angebot fertig schreiben. Anstatt sich zurückzuziehen und eine stille Zeit einzurichten, werden Sie jeden Tag immer wieder abgelenkt, durch unterschiedliche Situationen.

Wenn Sie der Überzeugung sind, dass das Zurückziehen nicht möglich ist, so haben Sie unbedingt recht! Denn IMMER, wenn SIE von etwas überzeugt sind, werden Sie genau das erfahren, wovon Sie überzeugt sind. Ich denke, das ist jedem verständlich.

Kommen wir zurück zu der Gewinnmaximierung. Diese ist selbst in „Persona“ ebenfalls eine Auswirkung. Und so schauen Sie sich doch einfach mal an, was Ihnen in welchen Bereichen fehlt. Dann überlegen Sie, welche Maßnahmen müssen her, was muss getan werden, damit es nicht mehr fehlt?

Wenn Sie das wissen: Setzen Sie sich einen Termin, der in der Priorität ganz, ganz oben steht. Der ist fix, genau wie ein Kundentermin. An diesem Termin ist absolut gar nicht zu rütteln.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie unsere Unternehmer nach kurzer Zeit fassungslos erkennen: Und dafür haben ich Sie nun beauftragt, nur damit wir Maßnahmen umsetzen, die wir eigentlich hätten längst selbst umsetzen können? Wenn Sie es wirklich gekonnt hätten, hätten Sie es umgesetzt.

Vor allen geht es darum am Ball zu bleiben.

Wir haben natürlich häufig Unternehmer, die wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen und die mit der Umsetzung wieder auf der Strecke bleiben. Und dann erinnern Sie sich: Motivation steigern; zum Beispiel wieder Teammeetings durchführen, mehr Wertschätzung aussprechen, konsequenter sein, sich besser organisieren, Entscheidungen treffen, die noch ausstehen und so weiter.

Die Gewinnmaximierung tritt häufig erst nach 12 Monaten oder später in Erscheinung. Aber dafür lässt sie sich jetzt noch leichter beeinflussen, weil SIE jetzt wissen wie es noch leichter geht.

Unternehmer sein will trainiert werden und zwar täglich!

Die Umsetzung ist Ihr Nutzen, die Gewinnmaximierung ist Ihr Erfolg!

Und den wünsche ich Ihnen von Herzen wie immer am Ende eines Blogs.

Susanne Hasemann

 

Quelle Foto: Pixabay

 

 

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