Einträge von Susanne Hasemann

Mehr Effizienz durch Delegieren

Beim Delegieren wird geführt, gefordert, und gefördert…und Sie als Unternehmer lernen selbst noch etwas dazu. Ob Sie wollen oder nicht. Als Unternehmer ist es für Sie wichtig mehr Effizienz durch Delegieren zu erzielen. Es fällt jedoch vielen Unternehmern schwer, ihre Aufgaben „nachhaltig“ zu delegieren, da sie es gewohnt sind, seit Jahren alles „selbst zu machen“. […]

Reklamation

In diesem Blog erfahren Sie wie Sie künftig einfacher mit Reklamationen umgehen.

Der Kunde hat immer recht! Selbst wenn dieser eine gewisse Mitschuld trägt, sind Vorwürfe, an den Kunden adressiert, fehl am Platz. Sehr zum Leidwesen der Mitarbeiter.

In der Reklamationsbearbeitung geht es nicht um Schuldzuweisungen! Wie Sie selbst wissen, kommen Sie damit nicht weiter. Beziehen Sie den verantwortlichen Mitarbeiter in die Reklamationsbearbeitung immer mit ein, wenn er oder sie einen „Schaden“ verursacht hat, anstatt ihn „zur Rede“ zu stellen.

Dies sollte immer intern besprochen werden. Wer sich über Kollegen oder Mitarbeiter im Beisein des Kunden negativ zur Sache äußert, zeigt ein unprofessionelles Verhalten. Das kann eine Sachlage negativ verstärken.

Arbeitsorganisation im Handwerk

Arbeitsorganisation im Handwerk mithilfe von Digitalisierung

Handwerksbetriebe können ihre Arbeitsorganisation digitalisieren. Wobei sich der Satz auf können bezieht. Wollen würde so mach ein Handwerksbetrieb ungern, wenn er nicht seine Arbeitsorganisation digitalisieren müsste.

Vor kurzem habe ich die Anbietermesse „Arbeitszeiten digital erfassen und weiterverarbeiten“ in der Handwerkskammer besucht. Inhaber von Handwerksbetrieben konnten sich ein umfassendes Bild machen, wie sie ihre künftige Arbeitsorganisation erleichtern können. Dazu zählen vor allem die Zeiterfassungssysteme, die beispielsweise mit der Lagerwirtschaft, dem Bestellsystem, der Angebotserstellung und dem Rechnungswesen uvm. verknüpft werden können.

Viele scheuen den Schritt der Digitalisierung aus Sorge zu transparent zu sein. Nun ja, wer nicht gläsern sein will, hat wohl auch berechtigte Gründe, welcher Art auch immer.

Fakt ist, dass die Vorteile überwiegen, wie einige Betriebsinhaber aus den unterschiedlichsten Gewerken live auf der Bühne und in Gesprächen berichteten. Zusammengefasst für Sie: das leidige Thema Stundenzettel ist passé, ein Nachfragen zur Rechnungsstellung bei Gesellen bleibt in der Regel aus, das spart Zeit und trägt erheblich zur Liquidität bei.

Den Kopf frei kriegen

Den Kopf frei kriegen, oder entscheiden Sie sich jetzt
Wobei das Wort „kriegen“ durchaus doppeldeutig aufzufassen ist. Wir führen einen Gedankenkrieg, um es dramatisch auszudrücken. Wenn der Kopf voll ist, kommt es öfter vor, dass wir Entscheidungen aufschieben und vieles unbearbeitet bleibt.

Das ist nicht die berühmte Aufschieberitis, von der schon einmal in den Blogs die Rede war. Es handelt sich viel mehr um viele Ereignisse und Projekte, die erstmal zu Ende gebracht werden wollen, bevor die nächste Baustelle aufgemacht wird. Nur manchmal gibt es auch gesetzliche Vorgaben, die wir als Unternehmer erfüllen müssen, die dann auch noch mit einer Frist zur Erledigung mahnen.

Anweisungen befolgen

Vor einer Woche habe ich diesen Satz wieder einmal gehört. „Ich verstehe nicht, warum das mit dem Anweisungen befolgen nicht klappt.“ Ich hatte über dieses Thema zwar schon mal ansatzweise geschrieben, dennoch hier einige Anregungen dazu:

Der Inhaber eines Betriebes für Elektrotechnik hat 6 Mitarbeiter inkl. einer Dame im Backoffice. Er beklagte sich massiv über den Widerstand seiner Mitarbeiter, Anweisungen zu befolgen. Sei es die Abfallsortierung, Baustellen aufräumen, Stundenzettel schreiben oder Lagerordnung halten. Ok, bei den Stundenzetteln und der Lagerordnung hakt es in jedem Gewerk! Diese Themen lieben wir im Coaching, weil wir hier mit dem Team am meisten bewirken können. Das nur nebenbei.

Unterbrechung der Arbeit

Unterbrechung der Arbeit – Ablenkung durch Fragen adé Wussten Sie, dass Sie für die Ablenkung durch Fragen von Ihren Beschäftigten selbst verantwortlich sind, für die Unterbrechung der Arbeit? Wenn Ihr Mitarbeiter Fragen stellt, antworten Sie in der Regel? Wenn Sie jetzt ja sagen, lesen Sie weiter, alle anderen Leser bitte ich auf den nächsten oder […]

Unterbrechungen am Arbeitsplatz

Überfallartige Fragen von Mitarbeitern …und Kunden. Was tun, wenn mein Mitarbeiter mich mit einer Frage überfällt?

Kennen Sie das: Sie sitzen am Schreibtisch, vertieft in ein Angebot. Plötzlich
kommt ein Mitarbeiter durch die Tür (…weil sie ja immer eine offene Tür für Ihren Mitarbeiter/IN haben). Eine von vielen Unterbrechungen am Arbeitsplatz.

Arbeitsblockade lösen

Es ist etwas passiert, es taucht ein Problem auf, eine Reklamation oder ähnliches. Irgendetwas geht schief. Was tun wir häufig? Klar – eine Lösung finden!

Meistens folgt diese früher oder später. Oft tritt ein eher unangemessenes Verhalten zu Tage: Wir befassen uns Stunden oder den ganzen Tag mit einer negativen Sache und reiten ständig darauf herum. Das blockiert unsere ganzen Systeme. Unser Kopf ist dann nicht so frei, um eine Lösung zu finden. Schlimmstenfalls sinkt unsere Leistung.

Lob und Tadel

Die Leistung eines Mitarbeiters ist in der Regel selbstverständlich? Ja, sagen SIE? …Diese ist vertraglich geregelt. Menschen lassen sich nicht regeln, das weiß jeder Unternehmer. Leistung ist immer von Emotion abhängig. Niemand kann sich richtig konzentrieren, wenn er emotional angefasst ist.

Oft lösen wir als Chefs schon negative Emotionen bei Mitarbeitern aus, wenn wir an einem Mitarbeiter/In vorbei gehen ohne gegrüßt zu haben oder ohne ein kurzes Lächeln. Beachtung schenken ist Wertschätzung!

Kündigung als Chance erkennen

„Die Kündigung meines Meisters hat mich eiskalt erwischt.“ Wer hat diese Aussage nicht schon einmal von einem Unternehmerkollegen gehört. Klar, jeder reagiert auf solch eine Situation unterschiedlich: „Mensch, wie soll ich jetzt die Aufträge schaffen?“, „Reisende soll man nicht aufhalten!“ bis hin zu „Na endlich jetzt hat sich ‚mein Problem‘ von selbst gelöst, der hat eh nicht gepasst.“

Unternehmer sind sich überhaupt nicht über die weitreichenden Auswirkungen im Klaren:

Nach dem wahren Grund wird jedoch nicht immer geforscht. Wie wertvoll eine Reflektion solch einer Kündigung ist, zeigen die Aussagen in den sozialen Netzwerken. Denn es wird über SIE als Arbeitgeber geredet. Meist nicht immer positiv. So ist es nicht verwunderlich, dass es Betriebe gibt, die noch größere Schwierigkeiten haben, Fachkräfte einzustellen bei dem eh schon knappen Fachkräftemarkt.

Denn das Betriebsklima, geregelte Arbeitszeit, das Einhalten von Aussagen und Versprechungen der Chefs, die persönliche Entwicklung oder das Mitwirken im Betrieb sind für jeden Mitarbeiter von Bedeutung und stehen an erster Stelle noch vor dem Gehalt!

Was wäre, wenn Sie die wahren Gründe für die Kündigung wüssten?

Ja, da gibt es: Der Liebe wegen, andere Arbeitszeiten etc., das sind sicherlich wahre Gründe. Jedoch nicht die einzigen. Meist steckt ein weiterer Grund dahinter und der ist meist emotional. Wenn ein Mitarbeiter sich mit einem Kollegen nicht versteht, er oder sie sich selbst im Betrieb wertlos fühlt, oder mit der Führung seines Chefs oder seiner Chefin nicht einverstanden ist, haben Sie vielleicht ein Problem. Wenn Sie etwas nicht wissen, können Sie es nicht ändern!

Dabei dürfen Sie sich fragen, ob Sie es wissen wollen? Wenn ja, lesen Sie weiter! Wenn Nein, das kennen Sie ja schon, ist für Sie der Text beendet und Sie haben Zeit gespart oder eine Chance verpasst?